AB INS LAND DER VULKANE – GUATEMALA WIR KOMMEN

von Stefan Fries

Nach knapp 3.5 wundervollen Monaten in Mexico, wurde es für uns Zeit weiterzuziehen. Wir standen vor der Qual der Wahl, wohin es als nächstes gehen soll. Offen für die Einreise sind momentan eigentlich fast alle Länder in Zentral- und Südamerika. Jedoch sind die Corona-Restriktionen überall verschieden. Einige Länder haben zudem Speerzeiten, in welchen man die Unterkunft nicht verlassen darf. Definitiv nichts für uns! So waren die besten Optionen, in welchen ein freies Leben möglich war, Guatemala oder Costa Rica. Da Costa Rica das teuerste Land in Zentralamerika ist, haben wir uns schlussendlich für Guatemala entschieden.

Antigua

Wir flogen also am 06. Mai von Cancún direkt nach Guatemala-Stadt. Die Einreise war unkompliziert und überraschend speditiv. Da uns empfohlen wurde Guatemala-Stadt zu meiden, nahmen wir vom Flughafen einen Shuttle nach Antigua.

Antigua ist jene Stadt, die bei Touristen wohl am besten bekannt ist. Die kleine Stadt im Kolonialstil ist sehr vielseitig und hat viel zu bieten. So besichtigten wir die schönen alten Gebäude und besuchten viele der köstlichen Restaurants und Kaffees. Da aufgrund der Corona-Regel alles um 21.00 Uhr schliessen musste, konnten wir in das berüchtigte Nachtleben von Antigua leider nicht eintauchen.

Monterrico

Nach ein paar Tagen reisten wir per Uber weiter nach Monterrico. Der schnellste Weg führte über einen Fluss. Unser Auto wurde also auf ein Boot geladen und so fuhren wir gemütlich dem Fluss hinunter.  Der Ort im Süden von Guatemala wurde uns von einigen Einheimischen empfohlen. Unser Hotel war direkt am schwarzen Sandstrand, hatte jedoch seine besten Tage bereits hinter sich. Wir hausten in einem kleinen Zimmer, zusammen mit unzähligen Mosquitos. In der Nacht sahen wir jeweils Mäuse oder Ratten auf unserem Dach herumspazieren. Uns trennte nur ein gespanntes Netz was jedoch einige Löcher hatte. So passierte es auch, dass ich mitten in der Nacht von Patrick geweckt wurde da eine Maus durch das Netz gefallen ist.

Da der Ort bei Einheimischen besonders beliebt ist für Wochenendausflüge, war unter der Woche als wir da waren nicht wirklich viel los. Da wir vor allem für Surfen ans Meer gefahren sind, suchten wir einen Shop, wo wir Bretter mieten konnten. Im Nachbardorf mit dem Namen Hawaii wurden wir schlussendlich fündig. Doch das Angebot war sehr dürftig. Sie hatten einige Softboards, die fast alle gebrochen waren und ein Shortboard, dass nicht optimal war für unser Körpergewicht. Also nahmen wir was da war und gingen Surfen. Schöne Schulterhohe Wellen und keine Leute im Wasser, so macht es Freude. Auch konnten wir so über das doch eher unpassende Equipment hinwegsehen.  Da uns der Ort im gesamten nicht wirklich überzeugt hat, suchten wir die günstigste Möglichkeit, um weiterzureisen. Also fragten wir zwei Touristen, die ebenfalls in unserem Hotel waren, wie und wann Sie weiterziehen. Glücklicherweise waren Sie mit einem Auto unterwegs und boten uns direkt an uns mitzunehmen da wir das gleiche Ziel hatten.

Die Reise war sehr abenteuerlich. Die Straße war sehr schlecht. Teilweise mussten wir das Auto anschieben da wir stecken geblieben sind.

Lake Atittlan San Pedro

Der Lake Atittlan gehört zu den Hauptattraktionen von Guatemala. Der von grossen Vulkanen umgebene See ist der perfekte Ort, um ein paar Tage zu relaxen. Es gibt viele kleine Dörfer zu entdecken. Erreichbar sind diese jeweils per Boot für nur wenige Franken. Wir waren in San Pedro, dies ist der beliebteste Ort für Backpacker. Es gab preiswerte Unterkünfte, jeden Tag einen Markt mit frischem Essen und sehr herzliche Menschen. Da die Strassen im Dorf sehr eng sind, sind die Hauptverkehrsmittel TukTuk Taxis. Wir waren insgesamt 2 Wochen in San Pedro. Unsere Kollegen von Mexiko haben sich ebenfalls zu uns gesellt, so waren wir wieder zu viert unterwegs. So haben wir viele der umliegenden Dörfer besucht, vor allem San Marco hat uns dabei sehr gut gefallen. Das Dorf ist bei den Hippis sehr beliebt und hat viele Möglichkeiten für Yoga-Stunden. Ausserdem bietet es im Eagle’s Nest, einem Hotel 15min oberhalb des Hauptdorfes den besten Ausblick über den ganzen See.

Für nur 2 Fr. haben wir uns für eine Stunde ein Kayak gemietet und haben den See abgefahren. Leider hatte mein Kayak ein Loch und so füllte es sich langsam, aber kontinuierlich mit Wasser, bis es dann fast ganz abgesoffen war. So musste mich Patrick den Rückweg abschleppen.

Ein schönes Erlebnis war der Sunrise-Hike auf Indian Nose. Dieser startet jeweils am Morgen um 04.00 Uhr, so dass man um 05.30 Uhr den Sonnenaufgang genießen kann. Dieser ist ein Must-Do, wenn man am Lake Attitla ist.

Nach 2 entspannten Wochen zog es uns zurück nach Antigua für unser bestes Erlebnis in ganz Guatemala. Seid gespannt!

Könnte dir auch gefallen

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Internetseite verwendet Cookies, Google Analytics und den Facebook-Pixel für die Analyse und Statistik. Cookies helfen uns, die Benutzerfreundlichkeit unserer Website zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Einverstanden Datenschutzerklärung