KOLUMBIEN – ENDLICH ANGEKOMMEN IM LAND DES GUTEN KAFFEES

von Stefan Fries

Nach der Überfahrt von Panama nach Kolumbien sind wir nun in unserem ersten Land in Südamerika angekommen. Zugleich leider auch unserem letzten Land der Reise. Kolumbien war schon von Anfang an eines unserer Hauptziele doch durch die Corona Situation und die vielen Proteste warteten wir einen besseren Moment ab. Der nun gekommen ist!

Cartagena

Als wir den Hafen von Cartagena verlassen konnten, machten wir uns zuerst auf die Suche nach einer SIM-Karte oder Gratis Wifi damit wir ein Zimmer buchen konnten. Wir mieteten ein AirBnB an bester Lage nur wenige Minuten vom Zentrum der Altstadt.

Empfehlungen:

Spaziergang durch die Altstadt von Cartagena. Diese ist von einer grossen Mauer umgeben und weckt ein Mittelalter Feeling. In der innen Stadt gibt unzählige kleiner Läden, Restaurant, Baren und einige Clubs. Für den Spaziergang ist nur leichte Kleidung zu empfehlen da die Temperaturen ganztags über 30 Grad liegen. Für eine Abkühlung liegt das Meer zum Glück nur wenige Meter entfernt.

Cartagena hat sehr viele Rooftop-Baren, mit einer traumhaften Aussicht auf den Hafen, die alten Gebäude und das Meer. Die Preise für die trendigen Baren waren sehr fair.  

Was uns weniger gefiel:

In der Stadt gibt es sehr viele Strassenverkäufer, die zum teil sehr hartnäckig sind und kein Nein akzeptieren wollen. Auch die Strassenkünstler, zum Beispiel gibt es viele Rapper, wenn man stehen bleibt und zuhört kommt man ohne zahlen schlecht wieder weg!

Medellin

Medellin ist vielen Leuten bekannt auf der Netflix-Serie Narcos. Die Heimatstadt des berüchtigten Medellin-Kartells und seinem früheren Drogen-Baron Pablo Escobar. Obwohl die Stadt sehr modern ist und extrem viel zu bieten hat, ist der Name nach so vielen Jahren immer noch allgegenwärtig. Es gibt Touren zu seinen alten Anwesen, zu seinem Grab usw. Doch von Drogenkartellen oder organisierter Kriminalität haben wir als Touristen überhaupt nichts mitbekommen. Im Gegenteil die Leute waren sehr freundlich und zuvorkommend und führen ganz normale Leben. Natürlich gibt es in dieser Millionen-Stadt auch Viertel, wo es anders aussieht, doch da hat man als Tourist auch nichts verloren!

Empfehlungen:

Comune 13

Die Comune 13 war früher ein Gangster-Viertel, welches sich zu einem der trendigsten Orte in Medellin gewandelt hat. Nun ist es der Ort der Strassenkünstler. Der Ort ist übersät von Graffitis und talentierten Tänzern, Sängern und Rappern.

Seilbahn

Die ganze Stadt ist von Hügel und Wäldern umgeben. Perfekt für Wanderlustige, für die weniger sportlichen, gibt es etliche Seilbahnen die den Aufstieg erheblich erleichtern. Die Aussicht von oben auf Medellin ist unglaublich schön.

Nachtleben

Das Nachtleben von Medellin darf man auf keinen Fall verpassen. Vor allem der Besuch von einem Reaggeton-Club ist sehr zu empfehlen. Das ist ein völlig anderes Erlebnis als ein Clubbesuch in Europa.

Guatape

Der Ausflug nach Guatape ist sehr lohnenswert. Es gibt einen grossen Felsen, der über eine Treppe erklimmt werden kann und einen schönen See zu entdecken. Der Felsen mit der Treppe ist sehr interessant und haben wir in dieser Form noch nirgends auf der Welt gesehen und der Ausblick ist herrlich. Der See wurde künstlich angelegt und es gibt viele kleine Inseln. Der See kann perfekt mit dem Jetski entdeckt werden.

Am besten organisiert ihr euch einen Fahrer der euch den ganzen Tag umherfährt (kostet so um die CHF 80.00 pauschal).

El Poblado

Unsere Unterkunft befand ist in der Ortschaft El Poblado. Diese Gegend können wir defintiv weiterempfehlen, die Preise der Unterkünfte sind sehr preiswert und es gibt viele trendige Restaurants, Kaffees und Baren. Alles ist zu Fuss locker erreichbar. Unsere Unterkunft war das Poblado Guesthouse, top Preis/Leistung und super Standort.

Unternehmungen

In der riesigen Stadt gibt es für jedes Wetter ein Programm. Es gibt diverse Parks, Museen, Escape Rooms und alles was das Herz begehrt zu entdecken.

Allgemein

Kolumbien hat uns sehr sehr gut gefallen und wir würden jederzeit zurückkommen. Denn es gibt noch sehr viel zu entdecken. Aber das was wir Kolumbien kennenlernen durften, hat uns extrem gut gefallen. Freundliche Leute, schöne Städte und Landschaften und das gepaart mit sehr tiefen Kosten. Kolumbien war bis jetzt das günstigste Land unserer Reise mit etwa CHF 1’000 im Monat kommt man locker durch.

Nach drei Wochen in Medellin war für mich (Stefan) anfangs August meine knapp 8-monatige Reise leider zu ende. Ich musste zurück in die Schweiz, da ein dreiwöchiger Militärdienst anstand. Patrick blieb noch für einen weiteren Monat in Medellin.

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