PARKSÜNDER AUFGEPASST – SCHNELLE VERKEHRSPOLIZISTEN IN PLAYA DEL CARMEN!

von Stefan Fries

Eine abenteuerliche Rundfahrt auf dem Golfwagen, eine blitzschnelle Verkehrspolizistin auf dem Fahrrad sowie selbst gepflückte Kokosnüsse – all dies hielt die Zweite Etappe unserer Reise für uns bereit. Auch den Besuch eines der Sieben Weltwunder liessen wir uns nicht entgehen. Erfahre mehr über unseren Mexiko Roadtrip von Isla Mujeres nach Valladolid.

Von Cancún aus ging es für einen Daytrip per Fähre weiter zur Isla Mujeres. Die Fahrt auf die kleine Insel dauerte ca. 30 min und kostete uns CHF 20 / EUR 18. Zudem haben wir uns anschliessend für umgerechnet CHF 20 / EUR 18  einen Golfwagen (das typische Verkehrsmittel auf der Insel) gemietet. Anschliessend unsere Musikboxen aufgedreht und die Insel erkundet. Isla Mujeres ist zwar klein, bietet aber wunderschöne Strände, gemütliche Restaurants und Bar’s und ist definitiv einen Besuch wert.

Playa del Carmen

Nach dem Kurztrip trieb es uns an den nächsten Party-Ort, nach Playa del Carmen. Ähnlich wie in Cancún war auch Playa mehr auf Party als auf Entspannung ausgelegt. Da wir Abstand von dem ganzen Partytreiben gesucht haben, entschieden wir uns für einen 4-tägigen Ausflug nach Valladolid. Für nur gerade CHF 15 / EUR 13.50 pro Tag konnten wir online ein Auto mieten. In der Autovermietung angekommen, war kein Auto in unserer gebuchten Kategorie verfügbar – so kamen wir erneut in den Genuss eines Upgrades. 

Da wir hungrig waren und vor der langen Fahrt noch unsere Bäuche füllen wollten, haben wir unser Auto vor ein Hotel gestellt und gingen ausgiebig Frühstücken. Wieder im Hotel angekommen und gesättigt von den leckeren Pancakes, warfen wir unsere Backpacks ins Auto und fuhren los. Dachten wir zumindest –  erst jetzt bemerkten wir die Radspeere an den Reifen! Wieso das?! Die Rezeptionistin erklärte uns, dass wir die Parkuhr nicht bezahlt hätten. Eine Radspeere wegen umgerechnet 50 Rappen – nicht schlecht! Hinter dem Scheibenwischer fanden wir dann eine Beschreibung wie wir das Problem beheben konnten. Nächsten OXXO (ein Tankstellenshop) aufsuchen, 25 Dollar Busse bezahlen und die angegebene Telefonnummer wählen. Als alles erledigt war, dauerte es keine 10 Minuten und eine höflich lächelnde Verkehrspolizistin erschien per Fahrrad und löste die Radspeere auf. Mit kurzer Verspätung konnten wir nun endlich losfahren.       

Valladolid

Wir haben uns für Valladolid entschieden, da es optimal gelegen ist für einen Trip nach Chichén Itzà, eines der 7 Unesco Weltkulturerben. Unser Hotel lag in einem Naturreservat, somit der perfekte Ort zum Entspannen und um den wunderschönen Sonnenuntergang zu geniessen. Am nächsten Morgen konnten wir uns unser Frühstück dann direkt selber pflücken. Frische Papaya dazu Kokosnusswasser – was für ein Start in den Tag! Nach kurzer Fahrt erreichten wir danach die Ausgrabungsstätte von Chichén Itzà. 

Kleiner Tipp: Steht früh auf und geht sofort nach Türöffnung nach Chichén Itzà, so könnt Ihr die wunderschönen Ruinen fast für euch alleine geniessen und Fotos ohne nervige Statisten schiessen. Ebenfalls umgeht ihr so die zahlreichen, aufdringlichen Souvenir-Verkäufer. 

Nach knapp 2 Stunden erforschen und bestaunen, machten wir uns auf den Weg zur einer Cenote in der Nähe. Die Cenoten waren heilige Quellen der Mayas, ihr könnt sie euch als Höhlen mit trinkbaren Süsswasser vorstellen. Wir hatten ein super Timing und konnten die ganze Höhle alleine geniessen und uns ungestört abkühlen.  

Norden von Yucatan 

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Norden nach Playa las Coloradas. Das Highlight dieser Gegend ist ein pinker See. Wir haben den Fotos nicht zu 100% getraut und wollten uns selber davon beindrucken lassen – und wir wurden nicht enttäuscht. Allgemein ist die Gegend im Norden von Yucatan sehr schön und zu empfehlen für einen Tagesausflug. 

Nun war es für uns an der Zeit weiterzuziehen. Tiefenentspannt fuhren wir am nächsten Morgen los zu unserem nächsten Ziel: Tulum.  

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