VON DER KARTELLSTADT GUADALAJARA ZURÜCK ZUR PARTYHOCHBURG CANCUN

von Stefan Fries

Zurück auf Anfang – um uns mit unserer Schwester und Ihrem Freund zu treffen, sind wir von Guadalajara zurück nach Cancún gereist. Also an den Ort, an welchem unsere Reise vor knapp 3 Monaten startete.

Natürlich haben wir uns für die Option mittels direktem Flug von Guadalajara entschieden. Da uns vor allem die aus Netflix «Narcos Mexiko» bekannte Drogenkartell-Stadt gereizt hatte. Doch bevor es so weit war, mussten wir noch unsere lieb gewonnenen Surfboards verkaufen. Denn extra Gepäck auf dem Flug war teuer und die Boards in Cancún so nützlich wie eine Winterjacke. Also gingen wir von Surfshop zu Surfshop und boten unsere Bretter zum Verkauf an. Leider waren in Sayulita eher Longboards gefragt und wir konnten beim Verkauf nicht so viel Geld herausholen wie erhofft.

Nun waren wir bereit für die Reise zum ersten Stopp in Guadalajara. Für die Fahrt von knapp 5 Stunden haben wir uns für BlaBla-Car entschieden. (Privatpersonen welche ebenfalls die gleiche Strecke fahren und für wenig Geld Leute mitfahren lassen) Leider hat es nicht so geklappt wie erwartet. Um 13.00 Uhr wollte Sie uns abholen. Um 13.30 Uhr bekamen wir eine Nachricht, dass es viel Verkehr hat und sie ohne uns gefahren sei. So musste also schnell eine andere Lösung her. Zum Glück war in der Nähe unserer Unterkunft eine Busstation, welche auch Fahrten nach Guadalajara anbot. So sassen wir nun um 15.00 Uhr mit 2 Stunden Verspätung in einem Bus Richtung Guadalajara. 

Guadalajara geniesst einen eher schlechten Ruf, hauptsächlich wegen der hohen Kriminalitätsrate. Wir haben in unseren zwei Tagen aber eine völlig andere Stadt kennengelernt. Es war sehr lebendig,  mit schönen alten Gebäuden und Statuen, zahlreichen Früchtemärkten, köstlichen Restaurants und Kaffees und freundlichen Einheimischen. Natürlich können wir die Gesamtlage nach so kurzer Zeit nicht richtig beurteilen, jedoch fühlten wir uns zu keiner Zeit unwohl. Auch in der Nacht auf der Strasse schien alles ruhig zu sein.

Unsere beiden Tage verbrachten wir mit dem Entdecken der Stadt zu Fuss und mit einer City-Trip-Busfahrt. Leider hatten wir keine Zeit mehr für einen Besuch in der Heimatstadt des weltbekannten Getränkes Tequila.

So flogen wir am 21. April nach Cancún, um uns mit unserer Schwester und Ihrem Freund zu treffen. Diese sind wie eingangs erwähnt extra nach Mexiko gereist sind um uns zu besuchen.

Mérida

Nach einem herzlichen Wiedersehen am Flughafen, fuhren wir mit unserem Mietwagen zu unserem Airbnb in Cancún. Kurz bevor wir ankamen, stoppte uns eine örtliche Polizeikontrolle. Die Anklage war: kein Licht und zu schnell gefahren. Das Licht hatten wir tatsächlich vergessen, da hatte er recht. Zu schnell gefahren waren wir aber definitiv nicht. Nichtsdestotrotz präsentierte er mir zwei Optionen, einen Strafzettel welcher am nächsten Tag auf dem Polizeiposten bezahlt werden sollte oder er würde das Vergehen vergessen – natürlich gegen Bezahlung. Ich habe mich für die zweite Option entschieden, obwohl ich mich nicht gerne abzocken lasse. Mit der Polizei in Mexiko ist schliesslich nicht zu spassen.

Zwei Tage Strand und Sonne geniessen war nun aber angesagt für die beiden Besucher aus der kalten, regnerischen Schweiz. Danach ging es weiter nach Mérida im Bundesstaat Yucatán. Hier verbrachten wir die Nacht um am nächsten Morgen nach Celestún zu fahren. Ein kleiner Ort am Golf von Mexiko, der für seine Flamingos bekannt ist. So unternahmen wir mit einem einheimischen Fischer eine Bootstour. Knapp 2 Stunden fuhren wir vor der Küste von Celestún herum auf der Suche nach Flamingos, leider erfolglos. Doch die Bootsfahrt hat sich trotzdem gelohnt, denn wir fuhren mit dem Boot durch einen Mangrovenwal. Dieser war direkt bei einer Süsswasserquelle wo wir baden konnten.

Mahahual, Playa del Carmen und Tulum

So fuhren wir nach einem Mittagessen am Strand zurück an die Karibikküste nach Mahahual. Wenn euch der Name bekannt vorkommt, dann vielleicht daher, da wir schon mal da waren . Auch diesmal unternahmen wir keinen Tauchgang, doch für einen Schnorchel Ausflug hatten wir genügend Zeit. Es hat sich gelohnt! Wir sahen Schildkröten, Rochen und unzählige bunte Fische und Korallen. 

Die restlichen Tage verbrachten wir in Tulum und Playa del Carmen. Wir unternahmen Ausflüge zu einer Cenote, zu den Coba-Ruinen und verbrachten viel Zeit am Strand.

Am 01. Mai flogen die beiden Besucher dann leider verfrüht zurück. Dies weil Mexiko in der Schweiz neu als Corona Risikoland eingestuft wurde. Patrick und ich nahmen uns also ein neues Airbnb in Cancún Downtown in der Nähe des Flughafens. Auch unsere Zeit Mexiko zu verlassen war nun gekommen. Wohin wir als nächstes fliegen, erfährt Ihr im nächsten Artikel – oder folgt uns auf Instagram!

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